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Maidbronn: Friedens(t)räume - Adventskonzert

Unter dieser Überschrift stand in diesem Jahr das traditionelle Adventskonzert in der Maidbronner Kirche. In eine Kirche kommen, bedeutet: in einen Raum des Friedens eintreten. Zugleich aber stellt das Maidbronner Altarbild, dessen 500-jähriges Jubiläum zur Zeit gefeiert wird, einen Hingerichteten vor Augen und konfrontiert so mit der harten Realität unserer Welt. Advent bedeutet: in einer oft schrecklichen Welt die Hoffnung wachhalten, dass Friede möglich ist und einst alles gut wird. Denn nach christlicher Überzeugung ist Gott in Jesu Tod an die Seite aller Leidenden und Verzweifelten getreten.

Die Texte des Abends beschrieben die Spannung zwischen friedloser Welt und christlicher Friedenshoffnung. Die Musikstücke des Adventskonzerts, die von Eliisabeth Bader, Tamara Fasel, Helmut Gabel und Andrea Wenzlik zu Gehör gebracht wurden, luden ein, vom Frieden zu träumen. Vierstimmige Gesänge, vorgetragen von Theresa Baul, Helmut Gabel, Susanne Händel und Moritz Ollmert brachten die Hoffnung auf Frieden zum Ausdruck. Sie reichten von Arcadelts "Ave Maria" über zeitgenössische Vertonungen ("Wir warten auf das Licht", "All das wünsch ich dir", "O Herr, wenn du kommst") bis zum südafrikanischen "Ukuthula". Die Zuhörenden waren eingeladen, am Ende selber mitzusingen und gegen alle Resignation mit Händels "Tochter Zion" ihrer Hoffnung Ausdruck zu verleihen.

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